Gerecht handeln

Patrick Hohmann im Gespräch mit Baumwollbauern.

Lassen sich Geschäfte auch nachhaltig führen? Der Dokumentarfilm «Fair Traders» zeigt Möglichkeiten auf.

Von Murièle Weber (Züritipp)

Der italienisch-schweizerische Regisseur Nino Jacusso («Shana: The Wolf’s Music») folgt zwei Unternehmern und einer Biobäuerin in ihrem Alltag und fragt sie, was sie dazu motiviert, sich für die Umwelt und die Gesellschaft einzusetzen.

Die Porträtierten sind derart spannende Personen, dass man ihnen stundenlang zuhören könnte. Patrick Hohmann baut mit der Stiftung Biore Biobaumwolle in Afrika und Indien an, die unter anderem von Coop für die Naturaline benutzt wird. Sina Trinkwalder, die auch als Buchautorin arbeitet, stellt mit der Firma Manomama umweltverträgliche Kleider her, wobei sie Angestellte beschäftigt, die wegen ihres Alters oder ihres Lebenslaufs nur schwierig eine andere Stelle finden würden. Und die ehemalige Kindergärtnerin Claudia Zimmermann betreibt im Kanton Solothurn einen Biohof mit angeschlossenem Laden. «Fair Traders» ist visuell vielleicht kein berauschender, aber inhaltlich ein motivierender und ansteckender Film.

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